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Schulprofil

Daniel Schmid hat seine wissenschaftlichen Abschlussarbeit für seinen Bachelor an der Reinhold-Würth-Hochschule die Image- und Bedarfsanalyse, die er mit Kommilitonen an der HKS durchgeführt hat, abgeschlossen. Wir gratulieren Herrn Schmid zum erfolgreichen Studienabschluss! Die Zusammenarbeit mit ihm und seinen Kommilitonen war für die Schule sehr angenehm.

Daniel Schmid hat seine Bachelorarbeit nun zum Anlass genommen, rückblickend seinen Eindruck über die Schule zusammenzufassen. Er schreibt:

Die Heinrich-Köhler-Schule Karlsruhe. Die Grundschule mit dem kulturellen Plus.

Im Rahmen meines Studienganges Betriebswirtschaft, Marketing und Medienmanagement führte ich zusammen mit weiteren Studenten der Reinhold-Würth Hochschule Künzelsau im Sommer 2011 eine Image- und Bedarfsanalyse an der Heinrich-Köhler-Schule durch. Die Ergebnisse waren so vielversprechend, dass ich daraus das Thema meiner Bachelorthesis machen konnte.
Ziel der Studie war eine Momentaufnahme der H-K-S hinsichtlich der Zufriedenheit der Beteiligten, wobei natürlich die Schüler und deren Eltern im Vordergrund standen. Befragt wurden aber auch potentielle Schüler, also aktuelle Kindergartenkinder, deren Eltern sowie die dazugehörigen Erzieher. Es wurde gezielt nach den Stärken und Schwächen der H-K-S gesucht, um daraus Handlungsempfehlungen für die Zukunft ableiten zu können. Für alle Zielgruppen wurden individuelle Befragungsmethoden entwickelt. So wurde bei den Schülern und Kindergartenkindern besonders darauf geachtet, dass diese möglichst kindgerecht waren.

Das Ergebnis der Studie überraschte alle: Je enger die Beziehung des Befragten zur H-K-S war, desto positiver wurde die Schule durch ihn oder sie bewertet. Das heißt, diejenigen, die mit dem Angebot und der Leistung der H-K-S am zufriedensten waren, waren die Schüler selbst. Im Hinblick auf die Multinationalität, die der H-K-S häufig als Schwäche angelastet wird, kann man sagen, dass dies in Wirklichkeit die Stärke beziehungsweise das Einmalige an der Schule ist. Die Schüler empfanden sie größtenteils als Bereicherung ihres Schulalltags. Das Verständnis für andere Kulturen, Mehrsprachigkeit und das Miteinander trotz Unterschieden sind soft skills, die in der heutigen Zeit dringender benötigt werden als je zuvor. Dieser Umstand macht die H-K-S zu einer Schule mit Leuchtturmqualität im Bereich interkultureller Kompetenz und sie kann in dieser Funktion für den ganzen Stadtteil Rintheim strahlen.

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Die Heinrich-Köhler-Schule hat im Schuljahr 2009/10 ein Konzept für die Entwicklung zu einer Ganztages-Grundschule vorbereitet. Bürgermeister Dr. Lenz hatte die Schule hierzu aufgefordert. Eine Arbeitsgemeinschaft von Lehrkräften, Elternvertretern und Mitarbeitern der Horte arbeitete mit Begleitung durch das Staatliche Schulamt und die Stadt Karlsruhe eine Rahmenkonzeption aus. Die weitere Abstimmung findet in der Arbeitsgemeinschaft Oststadt Rintheim mit dem Schul- und Sportamt statt. Der Träger der Schule ist die Stadt Karlsruhe.

Im Schuljahr 2010/11 gestalten wir, ungeachtet des Vorhabens Ganztagesschule, die Grundschule aus, nachdem wir uns von der Hauptschule verabschiedet haben. Wichtige Richtschnur wird unser Leitbild sein, wozu wir geeignete Maßnahmen entwickeln werden. Wir sind der festen Überzeugung, dass die Schulform der Ganztagesschule zu mehr Chancengleichheit und -gerechtigkeit führen wird. Dabei hat es sich die H-K-S zum Ziel gemacht, jeden Schüler und jede Schülerin dabei zu unterstützen, die individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entwickeln. Wichtig ist es auch, dass unsere Schüler im gemeinsamen Lernen mit Kindern aus verschiedenen Schichten und Kulturen die sozialen Kompetenzen lernen, die sie für die Zukunft fit machen.

Im Video zur Ortsbegehung vom 5. Juli 2011 erhalten Sie weitere Infos zum Schulprofil:

Videoaufzeichnung: Hubertus Marek (fw-tv.de)